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09.07.2019

Pforzheim: Gelebtes Miteinander im Viertel

Pforzheim: Gelebtes Miteinander im Viertel

Samba, Trommeln und Folklore: Das Kulturfest auf dem Quartiersplatz an der Kaiser-Friedrich-Straße 102 hat sich längst als feste Größe im sommerlichen Veranstaltungskalender etabliert. Anwohner, Politiker, Künstler und Gäste aus anderen Stadtteilen feiern hier jedes Jahr ein buntes Fest der Kulturen. Dieses Mal wurde gleichzeitig der Abschluss des elfjährigen Sanierungsprogramms für das Quartier gefeiert.

Fast 15 Millionen Euro waren seit 2008 in die KF selbst und die umliegenden Straßen zwischen Brötzinger Brücke und Sedanplatz investiert worden, 8,9 Millionen aus Bundes- und Landeszuweisungen sowie städtisches Geld in Höhe von fast sechs Millionen Euro. Davon unmittelbar profitiert haben rund 11 500 Menschen, die ihrerseits nicht unerheblich viel Geld in die Sanierung von Häusern und Wohneigentum gesteckt haben.

Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, die das Fest eröffnete, sprach von einer „Blaupause“ für andere Viertel in der Nord- und Oststadt sowie Dillweißenstein, die noch anstünden. Der Bereich um die KF, so Schüssler, habe sich in den elf Jahren gewandelt von einem eher wenig beliebten Stadtteil in ein Quartier mit vielen neuen Bäumen, sanierten Häusern, einer auf 30 Stundenkilometer begrenzten Kaiser-Friedrich-Straße und einem lebendigen Miteinander der Bewohner.

Katja Mast (SPD), Schirmherrin und Bundestagsabgeordnete, betonte auch im Namen ihres ebenfalls anwesenden CDU-Kollegen Gunther Krichbaum, es sei nicht nicht nur Geld in Beton, sondern auch in die Menschen investiert und „Räume der Begegnung“ geschaffen worden. „Hier wird die Vielfalt von Pforzheim gelebt. Zeigen Sie, dass unterschiedliche Kulturen in Frieden zusammenleben können.“

Offenheit und Neugier

Mehr als 60 Nationen sind in dem Viertel vertreten, erklärt Quartiersmanagerin Katja Wengert, die zusammen mit ihren Kollegen Axel Baumbusch und Sabine Ewert nicht nur das monatliche Bürgercafé, sondern auch Adventsfeste, ein regelmäßiges Maifest und eben das Kulturfest ausrichtet. Wengert hofft, dass auch nach Abschluss des Sanierungsprogramms der lebendige Geist erhalten bleibt und die Menschen weiterhin offen und neugierig miteinander umgehen.

Bislang jedenfalls ist die Hoffnung begründet, bei dem Fest auf dem im Rahmen des Programms geschaffenen Quartiersplatzes zwischen KF und Steubenstraße kamen auch am Samstag wieder Hunderte Menschen zusammen, um mit Sambatänzerinnen, der Escola de Samba, der türkischen Gruppe Arkadash sowie einer tamilischen Tanzgruppe und Bruder Martin mit seinen afrikanischen Trommeln gemeinsam zu feiern. Dazu gab es nicht nur allerhand kulinarische Spezialitäten, sondern auch einen Tanz-Workshop, Kinderschminken und einen geführten Rundgang durchs Sanierungsgebiet.


Quelle: Pforzheimer Zeitung, 06.07.2019
Autor/Foto: Sebastian Seibel

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