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03.06.2019

Schluss mit den Schlaglöchern vor dem Kulturkino Zwenkau

Schluss mit den Schlaglöchern vor dem Kulturkino Zwenkau

Der grundhafte Ausbau der Hugo-Haase-Straße in Zwenkau ist beendet. Schlaglöcher und vom Wurzelwerk aufgeworfene Gehwege gehören der Vergangenheit an.

Zwenkau. Die Hugo-Haase-Straße ist fertig saniert. Das freut nicht nur die Anwohner, sondern besonders die Kulturinitiative Zwenkau als Betreiber des Kulturkinos – die Besucher haben bei Veranstaltungen wieder freie Fahrt bis vor die Haustür.

Der Umbau auf einer Länge von rund 170 Metern zwischen Arthur-Mahler- und Körnerstraße gehört zum Programm Stadtumbau im Gebiet „Östliche Innenstadt“. Nach dem Ausbau der Arthur-Mahler-Straße, der 2018 nach einigen unvorhersehbaren Hindernissen mit Verspätung beendet werden konnte, ist jetzt auch die angrenzende Hugo-Haase-Straße fertig. Zur Erinnerung: In der Arthur-Mahler-Straße waren unbekannte Leitungen gefunden worden, ein marodes Haus, das aufgrund der Straßenarbeiten einzustürzen drohte, musste kurzfristig abgerissen werden.

Altes Pflaster neu verlegt

Bis vor wenigen Monaten war die Hugo-Haase-Straße eine Ansammlung von Schlaglöchern auf der Fahrbahn, hoch wachsende Baumwurzeln hatten die Gehwege in Buckelpisten verwandelt. Jetzt sind neben der Fahrbahn die Gehwege, die Straßenentwässerung, der Vorplatz zum Kulturkino, die Stellplätze und das Grün entlang der Straße erneuert. Im Vorfeld der Baumaßnahmen der Stadt Zwenkau haben die Leipziger Wasserwerke die Trinkwasserleitung ausgetauscht. Der Mischwasserkanal wurde einschließlich der Grundstücksanschlüsse auf einer Länge von rund 135 Metern ersetzt.

Der Straßenausbau wurde in Asphaltbauweise ausgeführt. Die Hochborde bestehen aus dem Naturstein Granit, der Gehweg aus großformatigem Betonpflaster. Die Querungsstellen für Fußgänger und der Bereich des Kinovorplatzes sind behindertengerecht mit Bodenindikatoren erstellt worden. Für die Herstellung der Parkflächen wurde das aus der Arthur-Mahler-Straße ausgebaute Natursteinpflaster verwendet und im Wildverband wieder eingesetzt. Zur Vorbereitung von Höchstgeschwindigkeitsnetzen im Rahmen des Breitbandkabelausbaus kamen vorsorglich Verbundrohre in die Gehwege.

Wurzelschutz verhindert Wuchern

Straßenbegleitend wurde einseitig Ahorn als Ersatz für die gefällten Linden gepflanzt. Sie hatten mit ihren Wurzeln nicht nur die Gehwege zerstört, sondern sich auch in Gärten und bis zum Mauerwerk der Häuser vorgefressen. Das passiert jetzt nicht mehr, ein Wurzelschutz wird künftig Hebungen verhindern.

„Bei der Baumaßnahme der Stadt kam es zu einem kombinierten Einsatz von Förderprogrammen, der einen hohen Aufwand für Planer, Verwaltung und Programmbetreuer bedeutete, aber zu einer deutlichen Kostenreduzierung für den kommunalen Finanzanteil führte“, erklärte Projektleiter Axel Thomas von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH. Es sei mit Gesamtkosten in Höhe von rund 650 000 Euro zu rechnen. Der Eigenanteil der Stadt belaufe sich auf rund 225 000 Euro, also 35 Prozent. Die Ausführung lag in den Händen der Strabag-Niederlassung Zwenkau und weiterer ortsansässiger Unternehmen.

Quelle: Leipziger Volkszeitung, 23.05.2019, www.lvz.de
Autorin: Gislinde Redepenning

Bild: Kemper

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