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23.05.2019

Calw | Rathaus: "Überprüfen, schauen und vor allem danken"

Calw | Rathaus:

Calw. Seit einigen Wochen hat die Große Kreisstadt Calw wieder ein offizielles Rathaus. Ein zwölf Jahre dauerndes Mammut-Projekt mit allerlei Verzögerungen und Kostensteigerungen – doch jetzt ist es zu Ende. Zumindest zu 98 Prozent, wie der leitende Architekt Frank Hihn erläuterte. Von den Fortschritten überzeugten sich bei einem Rundgang nun auch Vertreter des Wirtschaftsministeriums, des Regierungspräsidiums, der Landesdenkmalpflege und der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH.

"Wir wollen uns auf diesem Wege auch für die Unterstützung bedanken", sagteOberbürgermeister Ralf Eggert. Denn 11,5 Millionen Euro an Bundes- und Landesgeldern, die für das Rathaus und die unmittelbare Umgebung zur Verfügung gestellt wurden, seien" eine außergewöhnlich hohe Summe", meinte er. "Ohne diese Unterstützung hätten wir das Projekt niemals geschultert." Darum hieß nun die Devise: "Überprüfen, schauen und vor allem danken."

Historischer Bestand

Die Sanierung sei nicht gerade einfach in den Griff zu bekommen gewesen, betonte Architekt Hihn. Vor allem Statikprobleme hatten zuweilen für Schwierigkeiten gesorgt. "Die Anforderungen sind heute anders als vor 100 Jahren", erklärte er. Daher sei vom historischen Bestand vieles nicht mehr sichtbar – Stichwort Brandschutz. "Das tut schon ein bisschen weh." Überhaupt habe er hier und da Abstand von seinen ursprünglichen Ideen nehmen müssen.

So habe er sich anfangs verglaste Bürowände vorgestellt, damit die Flure lichtdurchflutet seien. "Und ich hätte am liebsten alle Möbel neu gehabt", gab Hihn zu. Eine Investition, das die Stadt zum Teil lieber an anderer Stelle getätigt hat. Eines sei jedoch sicher: Stabil ist das Rathaus jetzt. "Das hält 300 bis 500 Jahre", meinte Hihn schmunzelnd. "Aber bis dahin braucht man auf jeden Fall neue Möbel."

Am deutlichsten werden die fehlenden zwei Prozent zur Fertigstellung der Sanierung wohl in der 5,50 Meter hohen Eingangshalle. Dort hängen noch etliche Kabel von der Decke, ein fahrbares Gerüst steht im Raum. Bis kurz vor dem Eintreffen des Besuchs hat das Rathaus auch von außen noch weit weniger "fertig" ausgesehen – so standen zum Beispiel noch Bauzäune hinter dem Haus. "Wir haben noch schnell aufgeräumt", lacht Volker Goedel, Abteilungsleiter Hochbau der Stadt.

Die Gäste sind so oder so begeistert: "Es ist super geworden", schwärmte Oliver Matzek von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH. "Es hat sich gelohnt, auch wenn es teuer war."


Autor: Bianca Rousek
Foto: Rousek, Foto: Schwarzwälder Bote
Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de, 09.05.2019

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