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29.11.2018

Online-Befragung zum Boschareal beendet

Online-Befragung zum Boschareal beendet

Mit einer Online-Befragung waren bis zum 7. November die Bürger Rutesheims zu ihren Ideen, Anregungen und Wünschen für das Boschareal befragt worden. Inzwischen liegen die Ergebnisse der Befragung vor, die auf der Homepage der Stadt Rutesheim veröffentlicht sind. Außergewöhnlich viele Rutesheimer zeigten durch ihre Teilnahme ihr Interesse am Thema.

Ende 2019 wird die Firma Bosch ihren Standort in Rutesheim schließen. Die Entwürfe für das rund 2,1 Hektar große Gelände sollen in einer Mehrfachbeauftragung an mehrere Planungsbüros vergeben werden. Die Grundlage der Auslobung könnten unter anderem Meinungen und Ideen der Bürger als lokale Experten sein. Bürgermeisterin Susanne Widmaier und den Mitgliedern des Gemeinderats war es besonders wichtig, die Rutesheimer Bürgerinnen und Bürger im Entwicklungsprozess nicht nur zu informieren, sondern aktiv einzubinden. Hierzu fasste der Gemeinderat Anfang Oktober 2018 den Grundsatzbeschluss zur Bürgerbeteiligung. Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH wurde von der Stadt Rutesheim mit der Organisation und der Durchführung der Beteiligungsverfahren beauftragt.

Am 19.Oktober fand eine Planungswerkstatt mit Bürgern statt, in der sich die Teilnehmer in Gruppen zu drei verschiedenen Themen einbrachten. Auf Grundlage der Arbeitsgruppenergebnisse wurde eine Online-Befragung entwickelt, die vom 25. Oktober bis zum 07. November online gestellt war.

An der Befragung nahmen 247 Personen teil. Die Teilnahme war im Vergleich mit anderen Online-Beteiligungen – gerade für eine Stadt von der Größe Rutesheims – außerordentlich hoch. Nach der starken Beteiligung an der Planungswerkstatt zeigt sich auch hier wieder, dass die Zukunft des Boschareals auf großes Interesse stößt.

Die Ergebnisse der Beteiligungsformate stellen sich, grob zusammengefasst, folgendermaßen dar:

  • Die Mehrzahl der Teilnehmer wünscht sich ein ortsverbundenes, durchgrüntes und offenes Quartier mit Anschluss an die benachbarten Flächen und ortsbildprägenden Charakter.
  • Das Boschareal soll zwar klimafreundlich werden, doch ganz auf das Auto möchte die Mehrheit nicht verzichten; stattdessen wird ein behutsamer Auto-Verkehr gewünscht, der Raum für ein sicheres Wegenetz für Radfahrer und Fußgänger bietet. 
  • Gleichzeitig sollen im Quartier angesichts des Wohnungsnotstands ausreichend viele Wohnungen zur Verfügung stehen. Viele Teilnehmer der Befragung sprachen sich für einen sozialen Mix an Bewohnern aus, der verschiedene Einkommens- und Altersgruppen berücksichtigt.

Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat vorgestellt, der letztendlich über den Auslobungstext für das rund 2,1 Hektar große Gelände entscheidet. Noch im Dezember soll im Gemeinderat ausführlich beraten und wahrscheinlich auch entschieden werden. Dann könnte im Januar des kommenden Jahres der Auslobungstext an vier verschiedene Planungs- und Architekturbüros ausgegeben werden. Diese sollen konkrete Vorschläge für die weitere Entwicklung des Areals liefern.

Text und Bild: © Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH


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