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09.08.2018

Frischzellenkur für die Altstadt: Experten informieren Hausbesitzer über mögliche Fördermittel bei geplanter Altstadtsanierung

Frischzellenkur für die Altstadt: Experten informieren Hausbesitzer über mögliche Fördermittel bei geplanter Altstadtsanierung

Wünsche werden Wirklichkeit“, so heißt der Werbeslogan, mit dem die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH bei ihren Kunden punkten will. Im Rathaus in Waldenburg haben alle nichts dagegen, wenn die geplante Altstadtsanierung kein Wunsch bleibt, sondern in naher Zukunft angepackt werden kann.

„Die letzte große Sanierung in der Altstadt wurde vor 30 Jahren durchgeführt. Wir hoffen, dass unser Antrag auf Stadtsanierung bei den Behörden angenommen wird und wir im Laufe des nächsten Jahres mit den ersten Modernisierungsmaßnahmen starten können“, erklärt Markus Knobel. „Es wäre schön, wenn viele ältere Gebäude im Sanierungsgebiet dann energetisch auf dem neuesten Stand wären und die Hausbesitzer auch wieder mehr Kapazitäten bei der Vermietung von Wohnraum hätten“, ergänzt der Bürgermeister.

Fragebogenaktion: Um den Hausbesitzern im vorgesehen Sanierungsgebiet energetische oder sicherheitsrelevante Modernisierungsmaßnahmen schmackhaft zu machen, hat die Stadt Waldenburg rund 120 Haushalte angeschrieben. Bei der Bürgerinformationsveranstaltung im Franz-Gehweiler-Haus in Waldenburg erklären Timo Schaal und Isabell Arnold von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH den 50 Zuhörern, was mit den Fragebogen passiert. „Die Fragebogen geben uns Aufschluss über den Gebäudezustand oder die Nutzung und zeigen auf, wie stark die Eigentümer in der zukünftigen Sanierung mitwirken möchten“, so Isabell Arnold.

Antrag stellen: Die Fragebogenaktion unter Eigentümern im Untersuchungsgebiet sei ein fester Bestandteil im Ablauf der vorbereitenden Untersuchungen, die das Landessanierungsprogramm zur Städtebauförderung des Landes Baden-Württemberg vorschreibt. Im Oktober 2018 wollen die Städtebauexperten, die in Hohenlohe schon in Crailsheim und Langenburg erfolgreich Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsprojekte durchführen, den nächsten Schritt einleiten. „Wir wollen einen erneuten Antrag zur Aufnahme der Sanierungsmaßnahme in ein Förderprogramm der städtebaulichen Erneuerung stellen“, bekräftigt Isabell Arnold.

Markus Knobel schaltet sich während dem Vortrag der beiden Städtebauexperten kurz ein. „Falls der Antrag durchgeht, dann werden wir im Gemeinderat das Sanierungsgebiet förmlich festlegen und die Satzung dann auch öffentlich bekanntgeben“, betont Waldenburgs Bürgermeister. Anschließend steht Timo Schaal seiner Kollegin Isabell Arnold zur Seite, um die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
„Welche Maßnahmen sind denn förderungsfähig?“, will ein Hausbesitzer von Timo Schaal wissen. „Die Voraussetzungen für förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen haben sich vor dem Hintergrund des Klimawandels inzwischen geändert. Heute stehen klimafreundliche und energetische Maßnahmen im Fokus“, erklärt der Diplom-Ingenieur für Stadtplanung.

Förderchancen: Energetische Maßnahmen mit Aussicht auf Fördererfolg hätte beispielsweise eine verbesserte Wärmedämmung oder auch die elektrische Erneuerung von veralteten Schaltkästen. „Im vorgesehenen Sanierungsgebiet gibt es aber auch ältere Fachwerkhäuser, die traditionell teilweise sogenannte gefangene Räume haben, welche nur über andere Räume erreicht werden können, jedoch nicht über den Flur.

„Auch für eine Grundrissbereinigung sehe ich daher durchaus Chancen auf Förderzuschüsse“, so Timo Schaal. Mit der Feststellung des Städtebauexperten, dass es stets im Ermessen der Kommune liege, wie potenzielle Fördergelder bei Sanierungsmaßnahmen eingesetzt werden, neigt sich die Bürgerinformationsveranstaltung nach zwei Stunden dem Ende entgegen.

Das Schlusswort gehört Rathauschef Markus Knobel. „Gerne würden wir in der Altstadt wieder mehr energetischen und modernen Wohnraum schaffen, der sich gut vermieten lässt. Aber wichtig ist es auch, dass sich die Bürger in der Stadt wohl fühlen und auch barrierefreie Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen“, bekräftigt Waldenburgs Bürgermeister.


Autor: Andreas Scholz
Foto: Andreas Scholz
Quelle: STIMME.de, 20.07.2018

 


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