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13.06.2018

Wohnungswirtschaftliches Forum von WHS und GMA in Mittweida

Wohnungswirtschaftliches Forum von WHS und GMA in Mittweida

Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) Dresden hat am 7. Juni 2018 gemeinsam mit der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) ein Forum mit dem Titel „(Innen-)Stadt, Handel, Wohnen und...?“ veranstaltet. In der Hochschule Mittweida diskutierten bereits im vierten Jahr in Folge Vertreter von Kommunen, Verbänden, Unternehmen und Institutionen über anstehende und zukünftige Herausforderungen der Innenstadt in Klein- und Mittelstädten. Rund 80 Gäste folgten der Einladung von WHS und GMA. Schwerpunkte setzten dieses Jahr die Themen „Neue Nutzungsüberlegungen“ und „Ansätze, Projektentwicklung und Digitalisierung“.


Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Interessengruppen aus dem öffentlichen (Städte und Gemeinden) und privaten Bereich (Bauträger, Planer) anzusprechen und für die komplexen Entwicklungsanforderungen gemeinsame Lösungsstrategien aufzuzeigen, die auch bei ortsspezifischen Situationen geeignet sind. Die Diskussion zeigte, dass die Herausforderungen an die Städte nach wie vor hoch sind und neue Entwicklungen hinzukommen. Der fortschreitende demografische Wandel, ein verändertes Verbraucherverhalten und der Wettbewerb zwischen Stadt und Land stellt die Stadtentwicklung vor umfangreiche Aufgaben.


Aufgrund zurückgehender Einwohnerzahlen und zunehmender Gebäudeleerstände müssen die Städte aktiv bleiben und sich weiter attraktiv machen. Hierzu gehört beispielsweise freier WLAN-Zugang in den Innenstädten, die Breitbandanbindung aller Haushalte an das Netz und die zunehmende Integration geeigneter IT-Lösungen in den Handel. Aber auch wohnnahe Einkaufsmöglichkeiten, Grünanlagen, kurze Wege und kulturelle Angebote machen das Leben in der Stadt interessant.


Uwe Wildenauer, Geschäftsstellenleiter der WHS, und Dr. Eddy Donat, Leiter des GMA-Büros in Dresden, resümieren: „Wir sind stolz auf den großen Erfolg des Forums. Die Beteiligten tauschten sich rege über die Herausforderungen aus. Das Ergebnis lässt sich so formulieren, dass die bisherige Konzentration im Städtebau auf Unterstützung baulicher investiver Maßnahmen und Projekte nicht mehr ausreicht. Es müssen gemeinsam viel stärker nachhaltige Nutzungslösungen erarbeitet werden, die Gebäudeeigentümer, Mieter und Geschäftsunternehmen im Wandel der Stadtstruktur unterstützen.“


Darüber hinaus zeigte der Dialog, dass die Städtebauförderung auch künftig auf eine Zusammenarbeit der Kommune mit Bund und Land setzt. Besonders unter Anbetracht des rasant fortschreitenden Strukturwandels bedarf es weiter der Unterstützung flexibler Förderprogramme, welche auf die differenzierten örtlichen Verhältnisse angewandt werden können.


Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) ist ein Tochterunternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische. Als überregional tätige Immobilienexpertin der Unternehmensgruppe liegen ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Städtebau, Wohnungsbau und Immobilienmanagement. Seit 1949 hat die WHS bundesweit mehr als 23.000 Häuser und Wohnungen erstellt, verwaltet derzeit rund 10.000 Miet- und Eigentumswohnungen und betreut aktuell rund 200 Sanierungsgebiete in mehr als 110 Städten und Gemeinden. Die WHS ist mit rund 170 Mitarbeitern am Hauptsitz in Ludwigsburg sowie durch Geschäftsstellen in den Ballungsräumen Dresden, Frankfurt am Main, Hannover, Karlsruhe, Köln und München aktiv.


© Text und Bild: Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH


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