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23.02.2018

Langenburg soll schöner werden

Langenburg soll schöner werden

Langenburgs „Südliche Vorstadt II“ ist ein Sanierungsgebiet. Die Vorbereitungen für die Verschönerungen sind getroffen.

Die Schönheit Langenburgs haben in den vergangenen Jahren Prinz Charles, Madeleine Albright und Kofi Annan bewundert. In die Gartenstraße freilich wurden die Ehrengäste nicht geführt, schließlich ist dort wenig von fürstlichem Glanz zu sehen. Stattdessen: marodes Grau. Jetzt soll sich dort, in der Michelbacher Straße, der Hofratshalde und einem Viertel nördlich der Bächlinger Straße vieles zum städtebaulich Besseren wenden. Denn all diese Bereiche liegen im Sanierungsgebiet „Südliche Vorstadt II“, für das der Gemeinderat am Dienstag einstimmig den Satzungsbeschluss getroffen hat.

Land und Stadt legen zusammen

In einem Sanierungsgebiet ist es so: Das Land gibt Fördergeld, die Kommune legt noch etwas drauf. Aus diesem Topf werden öffentliche Maßnahmen wie Straßensanierungen bezahlt und können private Eigentümer einen Zuschuss zur Modernisierung oder zum Abbruch alter Gebäude bekommen. Im vorliegenden Fall ist bisher ein Förderrahmen von 667.000 Euro bewilligt. Das Land übernimmt davon 60 Prozent, die Stadt 40 Prozent.

Als Grundlage für den Satzungsbeschluss musste das Sanierungsgebiet eingehend unter die Lupe genommen werden. Die Experten Timo Schaal und Isabell Arnold von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH aus Ludwigsburg taten dies. Sie verschickten Fragebögen an alle Eigentümer, bekamen starke 41 Prozent davon ausgefüllt zurück. 50 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage können sich vorstellen, sich am Sanierungsverfahren zu beteiligen. Außerdem nahmen Schaal und Arnold die Gebäude selbst in Augenschein. Ihr Ergebnis: 70 Prozent davon sind in mittlerem bis schlechtem oder sehr schlechtem Zustand.

Eigentümer müssen mitmachen

Die Planer haben festgehalten, wo Fußwege besonders mangelhaft gestaltet sind, wo ein Spielplatz oder Mehrgenerationenplatz angelegt werden könnte, wo Potenzial für Wohnungsbau bestünde, und so weiter. Es ist bisher nichts entschieden, sondern es geht um Möglichkeiten – und viel hängt von der Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer ab.

Die wichtigsten Ziele jedenfalls sind die energetische Modernisierung, die Sanierung von öffentlichen Aufenthaltsflächen und der Gartenstraße, die Herstellung von Barrierefreiheit, der Erhalt von Erhaltenswertem sowie die Stabilisierung und Aufwertung von Gewerbebetrieben.

Zum Thema wird es eine Bürgerversammlung geben. „Ich werbe für das Sanierungsgebiet“, sagte Bürgermeister Wolfgang Class am Dienstag im Gemeinderat. „Das ist eine Chance für Langenburg.“ Man müsse sich nur das aufgehübschte Bahnareal anschauen. Auch dieses war einst ein Sanierungsgebiet.


Quelle: Südwest Presse online
Autor und Foto: © Sebastian Unbehauen


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