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12.02.2018

Gäufelden: Wüstenrot soll die „Bettäcker“ entwickeln

Gäufelden: Wüstenrot soll die „Bettäcker“ entwickeln

Äcker und Wiesen in Bauland wandeln: dafür beauftragen die Kommunen heute bereits im Regelfall Erschließungsträger, ein sogenannter städtebaulicher Vertrag regelt die Bedingungen. Wie die Verwaltung ausführte, hatte sie im Vorfeld von drei profilierten Erschließungsträgern Angebote eingeholt. „Nach mehrfachen Gesprächen lag die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH eindeutig vorn“, so Bürgermeister Johannes Buchter in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag.

Gegenüber einer freiwilligen Umlegung der Grundstücke und Erschließungsmaßnahmen durch die Gemeinde selbst bringe die Vergabe nach außeneinige Vorteile: so eine Entlastung der Verwaltung, die Vorfinanzierung von Kosten außerhalb des Gemeindehaushalts und mehr Rechtssicherheit für Grundstückseigentümer und die Gemeinde durch ein Vertragswerk, mit dem die Umlegung und die Erschließung miteinander verknüpft werden.

Mittlere Größe

Oliver Matzek und Timo Schaal von der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH erklärten vor dem Gemeinderat: Der für Wohnbebauung vorgesehene erste Bauabschnitt von „Bettäcker“ mit über vier Hektar Größe liege in einer mittleren Größenordnung unter den von der Wüstenrot bisher betreuten Baulandgebieten. Das Ludwigsburger Unternehmen habe bereits über 100 Baugebiete betreut und beispielsweise vor kurzem in der Nachbargemeinde Jettingen ein Wohnbaugebiet abgewickelt.

Gespräche mit Eigentümern

Projektleiter Timo Schaal erläuterte den Ablauf der Umlegung und Erschließung: eine Informationsveranstaltung werde den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern vorausgehen, nach den Umlegungsverhandlungen und den Erschließungsmaßnahmen werde die Gemeinde „das Baugebiet komplett abgewickelt“ übernehmen. Auf die Frage von Günter Egeler, was geschehe, wenn ein Eigentümer bei der Umlegung nicht mitmache, antwortete Oliver Matzek: „Es gibt mehrere Möglichkeiten“, eventuell sei ein Grundstückstausch möglich. Jedenfalls werde nach Gründen geforscht und ausführlich verhandelt. Zum möglichen zeitlichen Ablauf legte sich Timo Schaal nicht fest: der sofortigen Einarbeitung in das Projekt folgten die Umlegungsvorbereitungen, die „ein halbes Jahr dauern oder sich auch ziehen können“. Für den Tiefbau rechnet er mit rund neun Monaten Dauer, fertig erschlossen soll das Gebiet „spätestens 2020“ sein. Er hielt fest, dass das Sondergebiet für Einzelhandel von den Maßnahmen ausgespart sei.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat schließlich, die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH zum Angebotspreis von voraussichtlich rund 72 000 Euro als Erschließungsträger für den ersten Bauabschnitt von„Bettäcker“ zu beauftragen. Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt, mit dem Bauträger und Städteplaner einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen. Der Beschluss umfasste außerdem die Beauftragung des Ingenieurbüros Hartenberger + Philipp, Herrenberg, mit der Durchführung der Umlegung. Der Kostenvorschlag hierfür liegt bei rund 168 000 Euro.


Quelle: Gäubote
Autorin: Marine Fetzer-Hauser

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